Unsere Satzung

Mündliche Rechtsberatung beim Bundesverband der Fördervereine, Herr Nosek, 23.1.2009, 10:30 Uhr:

Arbeitsrechtliche Aspekte:

Von einer Anstellung der Musiklehrer ist aufgrund des Arbeitsaufwandes abzuraten.
Der FöV ist lediglich der Vermittler. Er stellt Organisation zur Verfügung, die Schule Instrumente, Räume und Schüler. Der FöV hat kein arbeitsrechtliches Verhältnis mit den Musiklehrern. Daher sind keinerlei Abgaben abzuführen, auch nicht an die Künstlersozialkasse.
Die Musiklehrer sind damit freie Honorarkräfte, damit selbstständig.
Den Auftrag geben die Eltern, die Eltern zahlen selbst. Der FöV stellt als Organisator entspechende Vertragsvordrucke zur Verfügung, in denen die von ihm ausgehandelten Konditionen mit den Musiklehrern festgelegt sind.


Haftungsrechtliche Aspekte:
Während des Musikunterrichts in den Räumen der Schule besteht keine Aufsichtspflicht der Schule und auch keine Aufsichtspflicht des FöV. Der Musiklehrer hat eine Aufsichtspflicht innerhalb des Unterrichtsraumes und zu seinen Unterrichtszeiten. Außerhalb des Raumes und/oder der Zeiten gilt das Verursacherprinzip, d. h. für die Kinder ist die private Haftpflicht der Eltern zuständig.
Der Musiklehrer als Selbstständiger ist selbst haftbar über seine private Haftpflicht, auch während des Unterrichtes in der Schule.
Der FöV ist nur Veranstalter und hat eine Veranstaltungshaftpflicht, diese ist über die BFD-Mitlgiedschaft abgedeckt.


Versicherung der Musikinstrumente:

Betrifft die Musikinstrumente, die der Schule gehören und die im Unterricht benutzt werden bzw. vor allem bei der Ausleihe vom Schüler mit nach Hause genommen werden.
Wenn in der Schule im Unterricht oder zu Hause ein Instrument kaputt geht, haften die Eltern (Verursacherprinzip). Geliehene und gemietete Instrumente sind von der privaten Haftpflicht ausgenommen (!).
Es ist möglich, daß die Eltern beim BFD direkt eine sehr günstige Musikinstrumentenversicherung abschließen gegen alle Gefahren. Die vertragsabschließenden Eltern müssen dazu Mitglied des FöV sein.
Die Musikinstrumentenversicherung kostet die Eltern 7,15 Euro im Jahr pro angefangene 500,-- Euro Zeitwert des Instrumentes zzgl. 4,-- Euro Bearbeitungsgebühr jährlich.

Schriftliche Unterlagen zu den Themen werden noch zugesandt.